Besuch bei der Sternwarte Marloffstein (Freizeitgemeinschaft Siemens e.V.)

Besuch bei den Sternensüchtigen

„Und auf einmal … da packt’s einen, das ist … ja ich möcht’ fast sagen wie eine Krankheit, ja wie eine Sucht!“ Seit er 15 ist, ist er süchtig. Wer? Herr Simon von der Astronomischen Arbeitsgemeinschaft (Freizeitgemeinschaft Siemens e.V.). Nach was? Nach dem Beobachten der Sterne und Planeten, inzwischen am Himmel von Marloffstein. Denn dort steht die kleine, aber feine Sternwarte der Astro-Arge, die einige Schüler der Klasse 10c mit ihrem Physiklehrer Herr Perleth am 21.3.2012 besichtigen durften.

Um 19:30 Uhr waren alle auf dem Gelände versammelt. Nachdem sich unsere Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, begann Herr Simon, ein sympathischer und patenter Rentner, mit einer kleinen allgemeinen Einführung in die Welt der Astronomie. Er zeigte uns mit Hilfe eines grünen Laserpointers die verschiedenen Sterne, Planeten und Sternbilder. Der Lichtstrahl dieses Laserpointers sah aus wie ein langer, grüner Zeigestab, mit dem man auf der großen Tafel der Nacht die kleinen Punkte zielsicher berühren konnte. Er wusste die Namen von jedem Stern und jedem Sternbild, bei Letzteren sogar die Lateinischen.

Nun folgte der Part seines Kollegen Herr Eisenack. Er kümmerte sich um die im Freien stehenden kleineren, mobilen Teleskope und zeigte uns beispielsweise den Jupiter. Einige waren erstaunt, dass man sogar seine Monde sehen konnte.

Anschließend wurden wir in zwei Gruppen aufgeteilt; eine blieb draußen und die andere ging in die Sternwarte hinein. Ihre Kuppel hat einen Durchmesser von 5 Metern und ist schon etwa 50 Jahre alt. Allerdings kann man da nicht so einfach reingehen – nein, man muss erst einen Holzdeckel hochklappen, um die Treppe benutzen zu können. In der Mitte des kreisrunden Raumes steht ein ziemlich imposantes Teleskop. Es ist ein Celestron C14 vom Typ Schmidt-Cassegrain. Bei diesem Typ wird das Licht, das von den Sternen kommt, vom großen Hauptspiegel zunächst auf einen kleinen Fangspiegel geworfen, der es dann durch eine Bohrung im Hauptspiegel nach hinten aus dem Fernrohr reflektiert. Es ist auf einer Stahlsäule parallel-aktisch montiert, das heißt, dass eine Achse parallel zur Erdachse steht. Das Teleskop kann auch gezielt ein bestimmtes Objekt am Himmel anvisieren. Man muss nur die Koordinaten in einen Minicomputer eingeben und das Fernrohr wird mithilfe kleiner Elektromotoren auf das gewünschte Objekt ausgerichtet. Es verfolgt das Objekt dann automatisch am Himmel, denn die Sterne bleiben ja nicht die ganze Nacht, von uns aus gesehen, am selben Ort. Wir haben das Teleskop anfangs mit einem 40mm-Okular für eine 100-fache Vergrößerung benutzt und später zu einem 22mm-Okular für 180-fache Vergrößerung gewechselt.

Die Sternwarte gehört der Firma Siemens, wobei die Mitglieder der Astronomischen Arbeitsgemeinschaft viel Eigenarbeit zu ihrem Erhalt und Ausbau einbringen. All das erfuhren wir nach und nach von Herrn Simon, der sich an diesem Abend dem großen Teleskop in der Sternwarte widmete.

Da das Teleskop über eine so exzellente Ausstattung verfügt, haben wir diese auch gleich einmal genutzt. Wir peilten wieder den Jupiter an, diesmal automatisch. Jetzt konnte man nicht nur seine Monde, sondern sogar seine Ringe bewundern! Außerdem sahen wir noch Sternhaufen, Galaxien und Sternnebel. Irgendwann kam dann die andere Gruppe und wollte auch mal genauer auf die Sterne schauen. Also klappten wir widerwillig den Deckel hoch, stiegen die schmale Treppe hinunter und standen im Freien vor den mobilen Teleskopen. Mit deren Hilfe zeigte uns Herr Eisenack einen Doppelstern. Diese bestehen aus zwei Sternen, die sich gegenseitig umkreisen und am Himmel scheinbar oder tatsächlich nahe beieinander stehen. Es sind die Lieblingssterne von Herrn Simon, da sie seiner Meinung nach sehr hübsch anzusehen sind. Es gibt zum Beispiel Doppelsterne, bei denen der eine Stern blau und der andere goldfarben ist. Wir sahen zwei goldfarbene Sterne. Anschließend gab es eine noch detailliertere Beschreibung der Sternbilder und der Regeln, mit denen man sie am Himmel finden kann.

Viel zu schnell waren die eineinhalb Stunden vorbei. Da blieb nur noch Zeit für ein paar Gruppenfotos (Bild unten) und die Frage, ob denn ein Hobbyastronom wie Herr Simon an Leben im All glaubt. Seine Antwort: Es gibt keine Beweise dafür, aber es wäre sehr unwahrscheinlich, wenn wir die einzigen Lebewesen im Universum wären.

Das stimmte, denn vor dem Tor warteten bereits andere Menschen auf die beiden Sternensüchtigen.

Oda Kutzsche, 10c

An der Sternwarte Marloffstein: Herr Perleth, Herr Simon, einige Schüler der 10c, Herr Eisenack (v.l.n.r.)

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Ohm-Gymnasium Sieger im Landesfinale Schwimmen

Am Donnerstag, den 03.05.2012 trumpften die Jungen des Ohm-Gymnasiums Erlangen beim Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ in Regensburg in der Wettkampfklasse III/1 (Jahrgänge 1997-2000) groß auf. Nachdem die Mannschaft im letzten Jahr in der Gesamtwertung noch auf Platz zwei lag, gewann sie in diesem Jahr in überzeugender Manier. Schon nach der ersten Disziplin (50 m Rücken) hatte das Team einen Vorsprung von 1,46 Sekunden. Beständig wurde dieser Vorsprung in den Disziplinen 50 m Freistil, 50 m Brust, 4×50 m Lagen-Staffel und der abschließenden 4×50 m Freistil-Staffel ausgebaut. Am Ende betrug der Vorsprung mehr als 37 Sekunden vor dem Clavius-Gymnasium Bamberg. Dritter wurde das Gymnasium Neubiberg. Durch den Sieg qualifizierte sich die Schulmannschaft für das Bundesfinale in Berlin.

Auch die Mädchen des Ohm-Gymnasiums schwammen in Regensburg in der WK II (Jahrgang 95 und jünger) einen tollen Wettkampf und belegten am Ende den dritten Platz hinter dem St.Marien-Gymnasium Regensburg und dem WWG Bayreuth.

Für das Ohm-Gymnasium schwammen:

Xander Cronje, Sascha und Uwe Hetzel, Roland Hoffmann, Simon Jonscher, Fabian Kraft, Philipp Tornow, Konstantin Walter, Marie Graf, Clara Kasten, Simone Kraft, Alix McCrea, Sarah und Theresa Neukam, Nele Rudolph und Karla Völcker.

 Annette Roeder (Betreuerin)

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Fahrt zum Historischen Kolleg (München)

Am 15. Februar 2012 besuchte bereits zum dritten Mal eine Gruppe von Geschichtsreferendaren und geschichtlich besonders interessierten Schülerinnen und Schülern (diese hatten zuvor etwa an einem Beitrag für den Geschichtswettbewerb „Erinnerungszeichen Bayern“ gearbeitet oder eine besonders gelungene Seminararbeit aus dem Bereich der Geschichte verfasst) unter der Leitung von Herrn Kühl auf Einladung des Historischen Kollegs in München eine Veranstaltung aus der Reihe „Blick zurück nach vorn.“ Begleitet wurde die Gruppe diesmal auch von Frau Pichlmayr-Blessing. Nach der Busfahrt teilte sich die Gruppe zunächst auf: Je nach Vorliebe besuchte der eine Teil die Alte Pinakothek, der andere die Neue Pinakothek. Leider war die Zeit dort viel zu kurz! Schließlich musste auch die Mittagspause in diesen Kurzbesuch integriert werden.
Im Anschluss daran besuchten die Schüler aus dem Archäologiekurs kurz die Grabung am Marienhof, also hinter dem Münchner Rathaus.
Dann erhielt die ganze Gruppe von der Münchnerin Frau Pichlmayr-Blessing eine Führung entlang der Ludwigstraße. Bei diesem Rundgang bekamen die Exkursionsteilnehmer Informationen über die Feldherrenhalle, die Theatinerkirche, die Residenz, den Hofgarten, die Bayerische Staatsbibliothek und das Hauptgebäude der Universität mit seiner Gedenkstätte für die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“. Die Führung endete um 18:20 Uhr an der Kaulbachvilla.

Dort nahm die Gruppe an der Podiumsdiskussion „Strafe muss sein! Laster und Recht“ teil. Während der Einführung begrüßte Herr Professor Neuhaus die Gruppe aus Erlangen ausdrücklich und beglückwünschte die Studienreferendare zum kürzlich bestandenen Zweiten Staatsexamen. In der anschließenden Diskussion nahmen Frau Professor Müßig (Passau) und Herr Franz Schindler (MDL) zu den Möglichkeiten und Grenzen legaler Sanktionen Stellung. Die Diskussion wird voraussichtlich am 10. März 2012 in der Sendung “Denkzeit” auf BR-alpha gesendet. Die Veranstaltung endete mit einem kleinen Empfang im Foyer der Kaulbach-Villa.

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Comenius: Mission accomplished

Our Comenius group has returned safe and sound from Bulgaria. Accompanied by their teachers – Mrs Dr.Heinzmann, Mrs.Meixner and Mr.Kühl – the students spent a really interesting week together with their partners from “Gymnasium Intellekt” in Pleven, working together on their common project: “Knowing our past and our present – a better way to understand each other and work for our future!”
The picture shows the group in Sofia before their return to Erlangen. We will soon keep you updated with more details!

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Schülerwettbewerb “Erinnerungszeichen”

Wie schon im vergangenen Jahr beteiligt sich auch heuer wieder eine Gruppe vom Ohm-Gymnasium am Geschichtswettbewerb „Erinnerungszeichen Bayern“. Das Team aus Schülerinnen der neunten und zehnten Jahrgangsstufe war mit einer Ausstellung zu den Beziehungen zwischen Erlangen und der Stadt Cumiana schon 2011 sehr erfolgreich und wurde damals zur Preisverleihung in den bayerischen Landtag eingeladen. Diesmal sind die Schülerinnen (betreut von Herrn Kühl) gerade dabei einen Beitrag zu dem jüdischen Arzt Jakob Herz zu erstellen. Vielleicht lässt sich der Erfolg aus dem Vorjahr wiederholen?

Eine Einladung zur Präsentation der Ergebnisse im Rahmen des Landesgeschichtsforums Bayern 2012 am 6.Juli 2012 im Johannes-Scharrer-Gymnasium in Nürnberg, Tetzelgasse 20, Nürnberg liegt bereits vor. (Näheres dazu unter www.zeitmaschine-bayern.de

Wir wünschen der Gruppe alles Gute!

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J. Henry Fair – the artist and environmentalist at Ohm-Gymnasium

You can see a mountain near Kayford  Mountain, West Virginia. The mountain was destroyed by deforestation and industrial exploitation and it displays unnatural colors, from turquoise through purple to yellow. This is the result of years of pollution.

The photographer and environmentalist J. Henry Fair has made it his mission to find motives like this, to take professional photos and to publish them in order to draw attention to the great issue of pollution, the cause of global warming.

On October 14th, 2011, the English class Q12 e5 of Ms. Meixner took part in a field trip to  the exhibition “Industrial Scars” by the about 50-year-old photographer in Nürnberg. The students were completely amazed at the aesthetically appealing photos. Mr. Fair achieves a fascinating, highly spectacular contrast between the beauty of his images and the stark reality of environmental pollution.

Two weeks later, the fascination with J. Henry Fair’s photos was still present when the DAI (German American Institute) of Nürnberg, at the request of Ms Meixner, arranged a visit of Mr Fair, who was in Nürnberg at that time, to Ohm-Gymnasium.   So he came to our class and told us something about his art and his most amazing experiences that were related to shooting some of the photos, for instance his flight over the Gulf of Mexico at the time when BP had caused the oil catastrophe. At the time it was strictly forbidden to fly over the Gulf, but the pilot undertaking this project was a friend of Henry Fair’s and he was just defying the BP guys’ orders to stay away from the area. So Henry Fair was able to take his impressive photos. But our English class not only asked Mr Fair questions about his career as a photographer but also about politics and life in the USA.

All in all, J. Henry Fair turned out to be a very nice and interesting person who is  trying to make the world a better place. After you have seen his photos, you really think about changing your lifestyle and protecting the environment!

by Christine Hübenthal and Vanessa Wallfahrer, Q12 e5

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Lesung eines Überlebenden des KZs Buchenwald

Gert Schramm (Mitte, neben Frau Dr. Herzberger) las am Ohm im Rahmen der Erlanger Wochen gegen Rassismus aus seinem Buch “Wer hat Angst vorm schwarzen Mann” und beantwortete Fragen zu seinem Leben im “3. Reich” und in der DDR.

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Pädagogischer Tag

Im Zentrum des pädagogischen Tages standen der Vortrag von Dr. Jörissen zum Thema “Im Schnittfeld von Schul-, Lern- und Medienkulturen: Medienbildung in der Schule” und eine Reihe von Workshops zum Thema, die sich anschlossen.

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Ausstellung zu ehemaligem Ohm-Schüler

Die Ausstellung zum Künstler O.H. Hajek – von 1946-1947 Schüler des Ohm – wurde von Schülern der 12. Klasse mit Herrn Conrad besucht. Weitere Informationen unter http://www.kunstpalais.de/de/13/Otto-Herbert-Hajek.html

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Präsentation zur Lebensgeschichte von Siemens

Präsentation

Bei der Vorstellung der “Lebenserinnerungen” von Werner von Siemens durch Philipp Amend, Q12, war Frau Vittinghoff (Siemens AG, Unternehmensgeschichte der Medizintechnik, Henkestr. 114, Erlangen) zu Gast am Ohm und machte darauf aufmerksam, dass Siemens bei der Abfassung von Seminar-Arbeiten hilft und außerdem Führungen für Schüler anbietet, insbesondere mit Blick auf das medizinhistorische Museum, das im Entstehen begriffen ist.

Weiteres zum Thema: www.siemens.com/medhistory und www.siemens.com/lebenserinnerungen

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